Trocken & sicher – das muss eine Regenjacke können

Es regnet in Strömen und die Sicht auf dem Bike ist gleich null. Du fährst langsam, weil du keine Steine oder Stöcke übersehen willst und mit der Zeit saugt sich das Wasser immer tiefer in deine Jacke. Wasserdicht? Schön wär’s. Solche Erfahrungen sind eine Lehre für die Zukunft: Regenjacken bleiben beim Sport manchmal einfach unersetzlich. Dabei gibt es aber viel mehr zu beachten als „nur“ die Wasserdichte und die richtige Größe. Wir haben uns angesehen, was eine Regenjacke so draufhaben sollte.

Wichtig ist zuallererst, dass die Funktionalität der Jacke immer auf deine Bedürfnisse und Outdoor-Aktivitäten abgestimmt ist. Und, da sind sich alle Regenjacken-Hersteller einig, wasserdicht soll sie sein! Die Jacke darf keinen Tropfen Wasser ins Innere lassen und soll zugleich atmungsaktiv sein. Wie, das klingt paradox? Weiter unten erfährst du, warum qualitativ hochwertige Regenjacken beides schaffen. Eine Regenjacke soll dich aber beim Biken nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Wind und Kälte schützt. Dabei ist es wichtig, dass die Jacke nicht zu kurz ist und am besten bis über das Gesäß geht.

So erkennst du eine gute Regenjacke

Wie bei den Menschen, so kommt es auch bei Regenjacken vorwiegend auf die inneren Werte an. Bei einer Regenjacke ist das die Membran. Dabei handelt es sich um eine Beschichtung aus porösem Kunststoff, die sich auf der Innenseite der Regenjacke befindet. Auf der einen Seite sorgt die Schicht dafür, dass die Jacke wasserdicht bleibt, auf der anderen Seite ist die Membran ausschlaggebend für den Tragekomfort und die Atmungsaktivität. Klassische Materialien aus Gummi schützen zwar gut, sind aber schwer und oft nicht wirklich atmungsaktiv. Eine andere Möglichkeit dazu bieten synthetische Stoffe auf Nylonbasis oder aus PVC. Sie stellen eine reißfeste und atmungsaktive Alternative dar. Besonderer Bonus: Wegen ihres geringen Gewichts und der Vielseitigkeit eignen sie sich sehr gut für den Sport. Den größten Regenjacken-Luxus bieten Jacken aus Gore-Tex: Mit dem Kunststoff PTFE schützen sie dich auch vor extremen Regen, sind aber wesentlich teurer als ihre Kollegen.

Tipp: Achte beim Kauf einer Regenjacke auf die Wassersäule! Sie misst die Wassermenge, die notwendig ist, um den Stoff zu durchweichen und wird meist auf der Innenseite der Jacke angegeben. Alle Werte über 1.300 Millimeter garantieren dir ein trockenes Sporterlebnis.

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Das richtige Regenequipment

Da der Regen leider nun mal von oben kommt, wirst du ohne eine gute Kapuze nicht auskommen. Sie sollte individuell einstellbar sein und ideal auf deinen Kopf passen. Beim Biken solltest du darauf achten, dass die Kapuze problemlos über deinen Helm passt. Zu groß darf die Kapuze aber auch nicht sein, da sie dir sonst die Sicht nehmen kann. Ein kleines Detail, das ebenfalls nicht übersehen werden darf, sind die Taschen: Um deinen Inhalt gut zu schützen müssen auch sie wasserfest und gut zu erreichen sein. Das testest du am besten in voller Bikermontur im Shop, um zu sehen, ob die Taschen beispielsweise durch deinen Rucksack verdeckt werden.

Die besten Outdoor-Regenjacken

Regenjacken gibt es wie Sand am Meer. Wir haben uns drei Typen näher angesehen, die garantiert jedem Wetterbruch standhalten.

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Outdoor Research Helium 1

Weniger geht nicht ­ – echt nicht! Um nur 160 Euro bekommt man mit der Outdoor Research Helium einen minimalistisch ausgestatteten Regenschutz. Ohne großen Schnick-Schnack macht die Jacke genau das, was sie soll: vor Regen und Wind schützen.

Preis: 160 Euro

Gewicht: 180 Gramm

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Rab Latok Jacket

Du bist mit viel Gepäck unterwegs und brauchst auf der Strecke immer deinen Snack, dein Handy und das Foto deiner Liebsten bei dir? Dann ist die Rab Latok Jacke genau die Richtige für dich: Mit vier riesigen Brusttaschen und zwei großen Innentaschen hast du alles immer sofort griffbereit. Das macht sich halt auch im Gewicht erkennbar.

Preis: 400 Euro

Gewicht: 680 Gramm

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The North Face Point Five

Preislich im Mittelmaß überzeugt die North Face Point Red vor allem mit ihrer soliden Performance: Ob Gewicht, Packmaß, Wetterschutz oder Tragekomfort – sie lässt dich bei keiner Tour im Stich. Trotz wenig Ausstattung bringt aber auch sie etwas mehr Gramm auf die Waage.

Preis: 380 Euro

Gewicht: 445 Gramm

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