Daniel Ladinig – bike’n soul Guide & Ironman Finisher im Interview

Servus Daniel, danke dass Du Dir für das bike´n soul Magazin Zeit nimmst. Für alle die Dich noch nicht kennen – möchtest Du Dich kurz vorstellen?

Ja gerne. Mein Name ist Daniel Ladinig. Gebürtig komme ich aus Wien. Seit 3 Jahren lebe ich zusammen mit meiner Freundin in Saalbach-Hinterglemm. Dort arbeite ich in der Sommersaison als Mountainbike Guide und im Winter als Skilehrer. Neben dem Biken ist meine große Leidenschaft der Triathlon. Ich bin immer gerne Draussen. Egal ob beim Biken, Skifahren, Langlaufen, Klettern, Wandern und und und … Und meine Schwäche ist Schokolade.

Stichwort: Triathlon. Bei welchen Wettkämpfen hat man Dich die letzte Zeit gesehen?

Da gab es so einige. Teilgenommen hab ich unter anderem am Ironman Zell am See, Trumer Triathlon, Sankt Pölten Triathlon, Glocknerkönig, am Traun Triathlon und natürlich hier an den World Games of Mountainbiking.

Wir haben gehört, dass Du bei den World Games of Mountainbiking in deiner Klasse den 2. Rang erkämpft hast. Zunächst von unserer Seite aus nochmal ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Vielen Dank!

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Was ist für Dich das Besondere an den World Games of Mountainbiking hier in Saalbach-Hinterglemm?

Es sind ganz viele Dinge, welche für mich die World Games zu einem ganz besonderen Event machen. Die große Teilnehmerzahl und die sehr coole Strecken schaffen eine sensationelle Atmosphäre. Dann noch der spektakuläre Zieleinlauf im Ortskern von Saalbach-Hinterglemm. Und natürlich nicht zu vergessen die tolle Organisation. Alles in allem einfach ein Top Event.

Was ist Dir bei Deiner letzten Teilnahme besonders in Erinnerung geblieben?

Ganz klar – der steile Anstieg am Reiterkogel (*lacht*) … Auch für erfahrene Rennfahrer eine echte Herausforderung. Man kommt schon mit Vollgas und fast am Anschlag an dem Steilstück an. Keine Chance eine kurze Ruhephase zur Regeneration einzubauen. Hier hat sich dann das Starterfeld nochmal komplett neu sortiert und ich durfte einen spannenden Zweikampf austragen. Das war Racing pur und hat mir alles abverlangt.
Und dann natürlich noch das Wetter. Auch wenn man es nicht beeinflussen kann, hatten wir einfach ein Traumwetter bei den Worldgames.

Wie regenerierst Du am besten nach einem Wettkampf oder auch nach einer langen Tour mit Gästen?

Das A und O für mich ist ausreichend Schlaf und gutes Essen. Nichts Spezielles. Ein guter Mix aus Protein und Kohlenhydraten, dazu viel Gemüse und am besten alles Bio … achso … und natürlich Schokolade 😉

Für alle sportlich ambitionierten Biker – hast Du für uns einen Trainingstipp? Was ist der wichtigste Faktor um sich konditionell zu verbessern?

Ausdauertraining im unteren oder mittleren Pulsbereich sollte möglichst immer die Basis sein. Dies dann ab und zu mit starken und kurzen Intervalleinheiten (hohe Belastung) ergänzen. Wichtig ist natürlich, wie bei allem die Regelmäßigkeit. Man sollte noch darauf achten, sich zwischen den Trainings gut zu erholen und voll zu regenerieren.

Da das Glemmtal so viele Traumtouren und Variationsmöglichkeiten bietet, ist es echt schwer eine Tour besonders herauszustellen.

Als Guide kennst Du die Trails rund um das Glemmtal natürlich wie Deine Westentasche. Gibt es einen Lieblingstrail oder eine Lieblingstour?

Eine meiner Lieblingstouren ist aktuell die Hundstoa-Tour. Die Tour startet eher flach Richtung Zeller See bevor es dann am Stück ca. 1.300 Höhenmeter aufwärts geht. Dabei hat man immer wieder einen traumhaft schönen Blick auf den See. Oben am Gipfel angekommen erwartet einen ein sagenhafter Panoramablick zum Steinernen Meer, über den Zeller See hinweg, im Hintergrund die 3.000er des Nationalparks Hohe Tauern und und und… Bergab gibt es Top Trails in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Kurzum – die Touren bieten einfach alles was es zu einem perfekten Biketag braucht.

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Daniel, vielen Dank für die interessanten Einblicke in dein Sportlerleben. Wir sehen uns dann bestimmt bald auf einer Tour.

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